Festival Katalog 2014

In dem 301—seitigen Buch finden Sie alle Informationen über die Ausstellungen und ihre Autoren. Auch der visuelle Genuss darf nicht fehlen – alle 60 Ausstellungen sind auszugsweise zu sehen. Der Katalog kann für 20 Euro an verschiedenen Verkaufsstellen erworben werden. Ein Versand ist zudem auch möglich. Bitte schreiben sie ihre Bestellwünsche an folgende Mailadresse: fotofestival@hs-hannover.de

Hochschule Hannover
Pressestelle der Fakultät Design & Medien oder Festivalbüro C 5.12
Expo Plaza 2 / 30539 Hannover
Tel: 0511-9296-2339 / -2377
(bitte nehmen sie vorab telefonisch Kontakt auf, da die Büros nicht ganztägig besetzt sind)

Galerie GAF in der Eisfabrik
Seilerstrasse 15D / 30171 Hannover
Geöffnet : Di-So. 12.00 h bis 18.00 h / Mo. geschlossen

Bibliothek der Hochschule Hannover
-Zentralbibliothek-
Ricklinger Stadtweg 118 / 30459 Hannover
Tel.: +49 511 9296 1094
Fax: +49 511 9296 1090


Rückblick auf das 4. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus

Foto: Felix ZahnFoto: Wilma LeskowitschFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: China HopsonFoto: Maximilian von LachnerFoto: Felix ZahnFoto: China HopsonFoto: China HopsonFoto: China HopsonFoto: Maximilian von LachnerFoto: Wilma LeskowitschFoto: Felix ZahnFoto: Felix ZahnFoto: Konstantin TönniesFoto: Felix ZahnFoto: Maximilian von LachnerFoto: Wilma LeskowitschFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Maximilian von LachnerFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: China HopsonFoto: Selina HaberlandFoto: Selina HaberlandFoto: Philipp Claudio SannFoto: Felix ZahnFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Philipp Claudio SannFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Felix ZahnFoto: Konstantin TönniesFoto: Konstantin TönniesFoto: Maximilian von LachnerFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Selina HaberlandFoto: Selina HaberlandFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Felix ZahnFoto: Konstantin TönniesFoto: Felix ZahnFoto: Felix ZahnFoto: Felix ZahnFoto: Felix ZahnFoto: Felix ZahnFoto: Maximilian von LachnerFoto: Wilma LeskowitschFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Felix ZahnFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Felix ZahnFoto: Frederik FerschkeFoto: Frederik FerschkeFoto: Maximilian von LachnerFoto: Frederik Ferschke

Interview mit der FREELENS-Gewinnerin Meeri Koutaniemi




Der Tag in Bilder - 22.06.2014

Foto: Selina HaberlandFoto: Maximilian von LachnerFoto: Konstantin TönniesFoto: Konstantin TönniesFoto: Frederik FerschkeFoto: Selina HaberlandFoto: Frederik FerschkeFoto: Felix Zahn

Der Tag in Bildern - 21.06.2014

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Die Gewinnerarbeiten 2014


Die finnische Fotografin Meeri Koutaniemi gewinnt mit ihrer Arbeit »Taken« den FREELENS Award und 10.000 Euro Preisgeld. Ihre Arbeit über die brutale Genitalverstümmelung bei Frauen in Afrika wird im Tschechischen Pavillon gezeigt. Die Weltgesundheitsorganisation geht von weltweit mehr als 140 Millionen weiblichen Opfern von Genitalverstümmelungen aus. Obwohl die meist unter schlechten Bedingungen vollzogene, schmerzhafte Operation mittlerweile als Menschenrechtsverletzung verurteilt wird, praktizieren noch immer 29 Länder diese grausame Tradition.


Andrea Gjestvang erhielt eine Lobende Erwähnung mit 1.000 Euro für »One Day in History«. Mit ihren eindrücklichen Porträts erinnert sie an das furchtbare Massaker auf der norwegischen Insel Utøya, das vor drei Jahren die Welt erschütterte. Ihre Ausstellung wird in den Gärten im Wandel gezeigt.


Mads Nissen bekam für seine im Skywalk gehängte Reportage »Homophobia in Russia« ebenfalls eine Lobende Erwähnung und 1.000 Euro. Im Juni 2013 wurde Russlands Homophobie von den Straßen in die Legislative getragen: Es ist vielerorts verboten, Gay-Pride-Demonstrationen zu veranstalten, die Rechte Homosexueller zu verteidigen oder auch nur zu behaupten, homosexuelle Beziehungen seien heterosexuellen gleichwertig.


Die dritte Lobende Erwähnung ging an Rahul Talukder für seine Arbeit "Collapse of Rana Plaza". Im April 2013 stürzte die Textilfabrik in Bangladesch ein. Die Trümmer begruben mehr als 1.000 Menschen, ca. 2.500 wurden verletzt. Das für Büros konzipierte Gebäude konnte der Last und den Vibrationen der schweren Maschinen nicht standhalten. Trotz vorheriger Warnungen mussten die Arbeiter weiter in der Fabrik arbeiten.


Auch das Publikum war von Andrea Gjestvangs Arbeit "One Day in History" tief berührt. Die Fotografin erhielt fast ein Zehntel der 1.205 abgegebenen Stimmen und damit den HAZ Publikumspreis, der mit 1.000 Euro dotiert ist.

Der Lumix Multimedia Award wurde dieses Jahr an zwei Fotografen vergeben.


Die ersten 2.500 Euro für die beste Multimedia-Story gingen an den Hannoveraner Fotostudenten Patrick Slesiona für »Zwei Seiten - leben mit der unverzeihlichen Tat«. Er und seine Ko-Autoren Christian Werner und Marcel Wolgram regen mit ihrer Geschichte einen gesellschaftlichen Diskurs an und überzeugten die Jury. Zwölf Jahre ist Martin Schmidt mit seiner Frau Anke verheiratet. Parallel hat er eine Geliebte. 2007 eskaliert die Situation. Seine Geliebte fordert von ihm eine Entscheidung: »Entweder ich oder deine Frau!« Schmidt rastet aus und sticht mit einem Küchenmesser auf seine Geliebte ein. Sie überlebt. Bei seiner Ehefrau findet Schmidt trotz einer fünfjährigen Haftstrafe stabilen Rückhalt.

Christopher Capozziello wurde für "A State of Mind" ebenfalls mit dem Lumix Multimedia Award und 2.500 Euro Preisgeld ausgezeichnet. Mit 18 Jahren lernt Christopher Capozziello die elfjährige Monica kennen. Sie ist die Schwester seines Freundes. Schon wenige Jahre später ist Monica heroinabhängig. Christopher Capozziello hält ihren Weg in Bildern fest: Monica und ihre Freunde, wie sie Heroin einnehmen; Monica und Kyle, der Mann, den sie in der Entziehungskur kennenlernt; Monica schwanger mit ihrem ersten Kind. Mit der Geburt ihrer Tochter Juliette wird Monica clean. Doch dann stirbt Kyle an einer Überdosis.



Den Lammerhuber Photography Award, der mit einem Preisgeld von 5.000 Euro dotiert ist erhielt die deutsche Fotografin Fara Phoebe Zetzsche für ihre Alltagsgeschichte »Stray Kids«, für die sie Straßenkinder in Berlin begleitete. Immer mehr junge Menschen fliehen vor Problemen mit ihren Eltern in ein Leben auf der Straße. Viele kommen nach Berlin, um ihr vermeintliches Glück in der Anonymität der Großstadt zu finden. Für Paula, Kevin, Nico und Ole ist das Leben hier ein Überlebenskampf. Aber auch Freiheit.

Eine Lobende Erwähnung in der Kategorie LUMIX Multimedia Award ging an Berta Tilmantaite für ihre multimediale Arbeit »Oleg - The Hunter«. Dies ist eine kurze Geschichte über Oleg Timofejewitsch Odnolko. Oleg ist Jäger und verbringt sehr viel Zeit in den endlosen Weiten der Taiga im Nordosten Russlands. Die Jagd ist nicht mehr so profitabel wie früher, aber die Herausforderungen stören Oleg nicht. In Berta Tilmantaites Film erzählt Oleg über sein Leben in der Wildnis, die schon immer sein Traum war, jetzt seine wirkliche Heimat ist und ihm Arbeit gibt.

Die zweite Lobende Erwähnung ging an Yeong-Ung Yang für "Endless Bus Trip". »Bus-kkun« ist ein koreanischer Slangbegriff für einen arbeits- oder obdachlosen Menschen, der mindestens zweimal am Tag eine Retourbusfahrt aus der New Yorker Chinatown zum Sands Casino in Pennsylvania macht. Bus-kkuns fahren wegen der kostenlosen Spielgutscheine dort hin, die sie bei ihrer Ankunft bekommen und heimlich an Spieler weiterverkaufen. Yeong-Ung Yang konzentriert sich in seiner Geschichte auf den Tagesablauf dieser Menschen.

Der Tag in Bildern - 20.06.2014

Foto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Frederik FerschkeFoto: Maximilian von LachnerFoto: Felix ZahnFoto: China HopsonFoto: Felix ZahnFoto: Maximilian von LachnerFoto: Maximilian von LachnerFoto: Maximilian von LachnerFoto: Selina HaberlandFoto: China HopsonFoto: Maximilian von LachnerFoto: China HopsonFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Maximilian von LachnerFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Maximilian von LachnerFoto: China Hopson

Der Tag in Bildern - 19.06.2014

Foto: Felix ZahnFoto: Konstantin TönniesFoto: Selina HaberlandFoto: Felix ZahnFoto: Maximilian von LachnerFoto: Frederik FerschkeFoto: Maximilian von LachnerFoto: Wilma LeskowitschFoto: Selina HaberlandFoto: Konstantin TönniesFoto: Konstantin TönniesFoto: Philipp Claudio SannFoto: China HopsonFoto: Felix ZahnFoto: Konstantin TönniesFoto: Konstantin Tönnies

Liken, teilen, einchecken - @lumixfestival im Sozialen Netz

Das Lumix Festivalteam ist natürlich auch in den Sozialen Medien unterwegs. Wir berichten, informieren und halten an allen fünf Festivaltage auf dem Laufenden und sind über folgende Kanäle erreichbar:

Twitter
Facebook
Instagram
Foursquare



Der Tag in Bildern - 18.06.2014

Foto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Maximilian von LachnerFoto: Felix ZahnFoto: Felix ZahnFoto: Konstantin TönniesFoto: Agata Szymanska-MedinaFoto: Konstantin TönniesFoto: Konstantin TönniesFoto: Felix ZahnFoto: China HopsonFoto: Frederik FerschkeFoto: Frederik Ferschke

Oberbürgermeister Stefan Schostok eröffnet 4. Lumix Festival

Der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, Stefan Schostok, eröffnet am Mittwoch, den 18. Juni 2014, das 4. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus. In den nächsten fünf Tagen wird das ehemalige Expo Gelände, rund um das Design Center der Hochschule Hannover, wieder zu einem weitläufigen und facettenreichen Ausstellungsareal sowie einem Treffpunkt des internationalen Fotojournalismus.

Foto: Maximilian von Lachner


Vorbereitung für das 4. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus

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Alec Soth & Friends im Sprengel-Museum

»THE LITTLE BROWN MUSHROOM PING-PONG READING ROOM«
Alec Soth, David Goldes, Anouk Kruithof und Jason Polan stellen vom 21. Juni bis 26. Oktober 2014 im Sprengel Museum aus. Die Eröffnung findet am Freitag der Festivalwoche statt, dem 20. Juni 2014 um 15.00 Uhr. Damit auch Besucher des Lumix Festivals an der Eröffnung teilnehmen und trotzdem um 17 Uhr den Vortrag von Alixandra Fazzina/NOOR besuchen können, hat das Sprengel-Museum einen Shuttleservice zwischen dem Festivalgelände und dem Sprengelmuseum organisiert.
Abfahrt LUMIX → Sprengel Museum Hannover um 14.15 Uhr, Expo-Plaza / Deutscher Pavillon
Abfahrt Sprengel Museum Hannover → LUMIX ca. 16:45 Uhr vor dem Sprengel Museum

© ALEC SOTH, ST. PAUL, 2014, 64 Blätter à 24,1 x 33,7 cm zu 193 x 269,3 cm

Der Amerikaner Alec Soth (*1969) zählt zu den einflussreichsten Fotografen seiner Generation. Seine umfangreichen, mittels Großformatkamera entstehenden Bildserien über den amerikanischen Mittleren Westen haben die Selbstwahrnehmung der USA vor allem in den 2010er-Jahren wesentlich geprägt.


Alixandra Fazzina kommt statt Kadir van Lohuizen


Foto: Eduardo Diaz

Leider musste Kadir van Lohuizen seinen Vortrag am 20. Juni um 17 Uhr aus persönlichen Gründen absagen. Ihn wird die Fotografin Alixandra Fazzina von der Agentur NOOR vertreten.

Die Engländerin Alixandra Fazzina, geboren 1974, hat Fine Arts studiert, ehe sie ihre fotografische Karriere als Fotojournalistin im Bosnien-Konflikt begann. Seitdem hat sie ihre Arbeit nach Ost-Europa, Afrika, den Mittleren Osten und Asien geführt. Ihre Reportagen wurden in vielen großen Zeitungen und Magazinen gedruckt, unter anderem The Sunday Times, Time, Newsweek, The New York Times und Stern. Daneben hat sie auch für die UN und NGO’s fotografiert. Ihre Arbeit über den Exodus von Migranten und Flüchtlingen von Somalia auf die Arabische Halbinsel hat sie in ihrem Buch “A Million Shillings: Escape from Somalia“ 2010 publiziert. Ihr aktuelles Langzeit-Projekt „The Flowers of Afghanistan“ dokumentiert die Geschichten von afghanischen Kindern und Jugendlichen, die durch eine Flucht nach Europa dem Krieg in ihrem Heimatland entkommen wollen.

Alixandra Fazzina lebt seit 5 Jahren in Islamabad in Pakistan.

Ihr Vortrag findet am Freitag, den 20. Juni 2014 um 17 Uhr statt.


Daniela Schadt besucht das Lumix Festival


Foto: Bundesregierung / Henning Schacht

Daniela Schadt, Lebensgefährtin des deutschen Bundespräsidenten Joachim Gauck, besucht am Sonnabend, 21. Juni, das 4. Lumix Festival für jungen Fotojournalismus in Hannover. Prof. Dr. Josef von Helden, Präsident der Hochschule Hannover, Prof. Wilfried Köpke, Dekan der Fakultät III – Medien, Information und Design, sowie die beiden Festivalleiter Prof. Rolf Nobel und Isabel Winarsch begrüßen Frau Schadt und geben ihr einen Einblick in die Geschichte des Festivals sowie in die Bedeutung des Standorts Expo Plaza – sowohl als Ausstellungsgelände als auch als einer der fünf Standorte der Hochschule Hannover. Daniela Schadt lernt außerdem das Design Center kennen, Herz des Festivals und Heimat der Abteilung Design und Medien,
zu der auch der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie gehört.

Um 17 Uhr besucht Daniela Schadt den Vortrag des deutsch-amerikanischen National-Geographic-Fotografen Gerd Ludwig. Nach dem Vortrag schaut sich Frau Schadt, die lange Jahre selbst als Journalistin gearbeitet hat, mehrere Fotoausstellungen an und kommt dabei mit den jungen Fotografen ins Gespräch. Zur Auswahl stehen ihr 60 Reportagen, die eine immense Bandbreite an den gesellschaftlichen, politischen und kulturellen Themen der Welt widerspiegeln: von den aktuellen Ereignissen über rührende und bewegende Alltagsgeschichten bis hin zu humorvoll fotografierten Reportagen. Im Anschluss nimmt Daniela Schadt am Höhepunkt des Festivals teil – der feierlichen Verleihung der vier Awards. Zusammen mit dem Juryvorsitzenden wird Frau Schadt den 1. Preis, den mit 10.000 Euro dotierten Freelens Award, dem Gewinner überreichen.


Thema Crowdfunding am Donnerstag, 19. Juni

Wer heute nicht fest bei einer Zeitung, Agentur oder einem Sender angestellt ist, arbeitet meistens “frei”. Was nach Zeit, Ruhe und Kraft für all die eigenen Projekten klingt, birgt aber auch Hürden – ohne Lottogewinn muss die Arbeit nämlich trotzdem finanziert werden, oft sogar komplett im Vorfeld. Hierfür wurde das “Crowdfunding” erfunden: Das Publikum – die Crowd – entscheidet mit, was gesehen werden will und damit produziert werden darf.

Hinter diesem einfachen Prinzip steckt jede Menge Arbeit, denn wie erreicht eine Reportage genau ihr Publikum, wenn es sie noch gar nicht gibt? Wie schätzt man seine Kosten realistisch ein und womit entlohnt man die Unterstützer? Wo kann man sich für diesen Weg Hilfe holen und wer hat Crowdfunding bereits erfolgreich genutzt?

Unser Thementag: »Crowdfunding« findet am Donnerstag, den 19. Juni 2014 in der Zeit zwischen 11 und 16 Uhr im Planet MID statt. Besucher des Lumix Festivals können sich in Vorträgen mit bereits erfolgreichen Crowdfunding-Profis ins Gespräch kommen. Das aktuelle Programm für das Festival finden Sie hier.

Die Vorträge:

11 Uhr - Rob Hornstra »The Sotchi Project« Fotoprojekt (EN)


Wir freuen uns darüber, dass uns der niederländische Fotograf - zusätzlich zu seinem Vortrag (18. Juni, 19.30 Uhr) über das fotografische Konzept und die konkrete Arbeit in Russland - hier einen Einblick in die Finanzierung und seine persönliche Crowdfunding-Erfahrung gibt.

12 Uhr - Claudius Schulze »Socotra« Fotoprojekt (DE)



Foto: Claudius Schulze

Seit wann gibt es Crowdfunding, was kann man als Fotograf erwarten und was funktioniert so nicht? Claudius Schulze nutzt verschiedene Crowdfundingansätze und finanzierte so u. a. sein Buch „Socotra“ über eine visuelle Reise zur Idee einer einsamen Insel, das ihm eine Nominierung zur World Press Photo MasterClass einbrachte. Wenn er nicht an freien Projekten fotografiert, arbeitet er u.a. für GEO, Stern, Spiegel oder NEON.


 

" Naturzustand" Fotobook

13 Uhr - Sebastian Esser »Krautreporter« Online-Magazin (DE)

Vielen ist "Krautreporter" als erfolgreiche Crowdfunding-Plattform für anspruchsvollen und zielgruppengerechten Journalismus bekannt, inzwischen hat das Team um die beiden Gründer Sebastian Esser und Philipp Schwörbel schon das nächste Netzprojekt geplant: In ihrem Online-Magazin wollen sie fundiert recherchierten Qualitätsjournalismus anbieten, künftiger Chefredakteur wird Alexander von Streit. Am 13. Mai gestartet, hat die Idee bereits über 4.500 Unterstützer begeistert - die Idee hinter dem komplexen Fördersystem aus Vorfeld-Finanzierung und Netznutzer-Abos wird im Vortrag vorgestellt. Mehr Infos und der "Unterstützen"-Knopf finden sich unter https://krautreporter.de/das-magazin.

14 Uhr - Kai Wiedenhöfer »Wall on Wall« Fotoprojekt (DE)

Das Fotoprojekt "Wall on Wall" zeigt Mauern in aller Welt, die Kontinente, Länder, Kulturkreise und vor allem Menschen voneinander trennen. Die entsprechende Outdoor-Ausstellung entlang der ehemaligen Berliner Mauer und das dazugehörige Buch hat er über eine Kickstarter-Kampagne sehr erfolgreich realisiert.

15 Uhr - Sarah Mabrouk »The Food Cure« Dokumentarfilm (DE)

Gemeinsam mit ihrem Team startete die Produzentin Sarah Mabrouk eine Kickstarter-Kampagne und wurde statt mit den gewünschten 68.000 Dollar von den zahlreichen Unterstützern sogar mit 123.000 Dollar überrascht. Der Film "The Food Cure" begleitetüber drei Jahre sechs Krebspatienten aus den USA, Kanada, Frankreich und der Schweiz auf ihrem Weg. Durch ihre Entscheidung mit dem richtigen Essen das eigene Immunsystem zu stärken, verlassen sie sich nicht nur auf die übliche Medikation, sondern unterstützen ihre Gesundwerdung zusätzlich. Die Kickstarter-Kampagne ist vorbei, das Team freut sich aber weiter über Spenden unter http://www.thefoodcurefilm.com/#!join-us/ceem.


Letzter Ausstellungsort — Richard Kühn Haus

Nun steht auch unser letzter Ausstellungsort fest: Wir freuen uns über neue lichtdurchflutete Räumlichkeiten im Richard Kühn Haus! Dieses architektonisch moderne Bauwerk ist das erste nach der Weltausstellung errichtete Gebäude und befindet sich—wie alle unsere Ausstellungsorte - auf dem ehemaligen Expo-Gelände nahe des Design Centers. Mehr erfahren Sie hier.


Foto: Maximilian von Lachner


Michael von Graffenried kommt


Mit Michael von Graffenried, Schweizer Fotograf mit Wohnsitz in Paris, hat jetzt der letzte Fotograf des Vortragsprogramms zugesagt. In seiner beruflichen Laufbahn machte er mit zahlreichen ungewöhnlichen Arbeiten auf sich aufmerksam. Dazu gehörten u.a. seine Reportage über die Prostituierten, die vorm Schweizer Bundeshaus auf Kunden warten, eine Reportage über Nudisten und die im Panoramaformat fotografierte Reportage über das Alltagsleben im vom Bürgerkrieg zerstrittenen Algerien.

Neben dem Gewinn des World Press Photo Award wurde Michael von Graffenried zum Ritter der Ehrenlegion ernannt und er erhielt 2010 den Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie.

Michael von Graffenried hält seinen Vortrag am Freitag, den 20. Juni um 19:30 Uhr.





 


Fotografen im Gespräch - eine Filmreihe von Tom Krausz

Der Hamburger Fotograf und Dokumentarfilmer Tom Krausz präsentiert am Sonntag, den 22. Juni ab 11 Uhr im Planet MID seine Filmreihe »Fotografen im Gespräch«. Dafür hat er u.a. die Fotografen Walter Schels, Volker Hinz und Thomas Höpker vor die Kamera gebeten.

Walter Schels und Volker Hinz sprechen nach der Präsentation ihrer Filme mit dem Filmemacher und beantworten Fragen aus dem Publikum. Der bekannte Fotohistoriker Ulrich Rüter redet mit Tom Krausz über die Arbeit von Thomas Höpker.

Tom Krausz, Jahrgang 1951, hat zahlreiche Reportagen, Portraits und viele Bildbände fotografiert, u.a. über Israel, Leipzig, Stuttgart, Jerusalem, Dylan Thomas, Macbeth und Verdi. Bekannt ist er auch aus seiner langjährigen Zusammenarbeit mit der Autorin Elke Heidenreich.

 


Gerd Ludwig erhält Dr.-Erich-Salomon-Preis


Foto: Anthony Friedkin

Gerd Ludwig, Gastredner während des Lumix Festivals und einer der profiliertesten deutschen Fotojournalisten mit Sitz in Los Angeles erhält den Dr.-Erich-Salomon Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie (DGPh). Bei dem Preis handelt es sich um eine der wichtigsten deutschen Auszeichnungen für Fotojournalisten. Am Samstag, den 21. Juni um 18 Uhr wird Gerd Ludwig im Design Center über seine Arbeit berichten.

 

 

 

 

 

 


Trailer für den 4. Lumix Fotofestival 2014


Das Banner hängt, der Countdown läuft

Fotos: Mathias Schumacher

Die Vorbereitungen für das 4. Lumix Festival sind in die heiße Phase übergegangen. Gemeinsam mit der Haustechnik der Hochschule Hannover haben die Fotostudenten an der Außenfassade des Design Centers ein 10 mal 15 Meter großes Werbebanner angebracht. An der Vorderseite ist nun ein Motiv aus der Arbeit „Despite Similarities to Reality, This is a Work of Fiction“ des US-amerikanischen Fotojournalisten Ryan Spencer Reed zu sehen. Reed begleitete die moderne „Band of Brothers“, die 4. Brigade Combat Team der 101. Luftlandedivision, über mehr als ein Jahr – während ihrer Ausbildung und ihres Einsatzes in Afghanistan. In den nächsten acht Wochen arbeiten die Fotostudenten auf Hochtouren am Festival.


Ragnar Axelsson kommt

Der Wirkung seiner elegischen Schwarzweiß-Fotos von seiner Heimat Island und den Jägern Grönlands kann man sich nicht entziehen. Kein Fotograf wird so mit seinem Heimatland in Verbindung gebracht wie der 1958 in Island geborene Ragnar Axelsson. Themen seiner Bilder sind die Menschen des Nordens und sie erzählen vom Leben und Überleben in einer atemberaubenden und häufig harten Natur. Bauern, Hirten, Fischer, Jäger und Waldarbeiter sind die Protagonisten seiner Arbeit.

Seit 1976 arbeitet er für die isländische Zeitung »Morgunbladet«. Seine Arbeiten wurden in den Fotobänden »Die Seele des Nordens«, »Behind the Mountains« und »Die letzten Jäger der Arktis«. veröffentlicht. Einem größeren Kreis wurde er vor allem bekannt durch den 2011 gedrehten Dokumentarfilm »Gesichter der Arktis«.

Ragnar Axelsson wird am Donnerstag, den 19. Juni um 17 Uhr seine Fotos zeigen und von seiner Arbeit berichten.


Anja Niedringhaus in Afghanistan getötet

Soeben erreichte uns die schockierende Nachricht, dass die erfahrene Kriegsfotografin Anja Niedringhaus, 48, in Ostafghanistan während ihrer Berichterstattung zur afghanischen Präsidentschaftswahl erschossen worden ist. Ihre kanadische Partnerin, die Jounalistin Kathy Gannon, wurde bei dem Anschlag ebenfalls schwer verletzt.

Anja Niedringhaus arbeitete seit 2002 für die US-Nachrichtenagentur AP und wurde 2005 für ihre Berichterstattung aus dem Irak-Krieg mit dem Pulitzerpreis in der Kategorie „Breaking News“ geehrt. Ebenfalls im Jahr 2005 bekam sie den International Women´s Media Foundation Courage in Journalism Award, 2008 die Goldene Feder und 2011 den Abisag-Tüllmann-Preis.

Wir sind dankbar dafür, dass wir Anja Niedringhaus beim letzen Lumix Festival als Vortragende zu Gast haben durften. Sie zeigte einen Querschnitt ihrer Arbeit und berichtete über Ihre Arbeitsweise – den Mitschnitt des Vortrages finden Sie hier http://www.fotofestival-hannover.de/vortraege2012.html.


Alle 60 Ausstellungen 2014

1. Mustafah Abdulaziz »Water«2. Francesco Anselmi »Xenios Zeus«3. Arnau Bach »Suburbia«4. Lasse Bak Mejlvang »A Place They Call Home«5. Franz Bischof »Kiruna«6. Arnau Blanch Vilageliu »Veneno«7. Henning Bode »Die Kinder des King-Cotton«8. Albert Bonsfills »Lina and Mengchun«9. Antoine Bruy »Les Maquis (Scrublands)«10. Oscar B. Castillo »Our War, Our Pain«11. Alejandro Chaskielberg »La Creciente«12. Philip Cheung »Desert Dreams: United Arab Emirates«13. Colin Delfosse »Dancing Ashes«14. Hossein Fatemi »An Iranian Journey«15. Fabian Fiechter »Gold Diver«16. Kris Finn »Welcome to Williston – Letzte Hoffnung Ölboom«17. Andrea Gjestvang »One Day in History«18. Julien Goldstein »Kurdistan: People with no rights, but anger«19. Insa Cathérine »Hagemann Transition - Tanz des Lebens«20. Marie Hald »Bonnie«21. Casper Hedberg »Buzkashi«22. Abdollah Heidari »I want my face«23. Magnus Holm »Detroit«24. Nick Jaussi »The maricas of Santa Fe«25. Philipp Jeske »Russlands neue Verteidiger«26. Birte Kaufmann »The Travellers«27. Felix Kleymann »Pacificação«28. Meeri Koutaniemi »Taken«29. Sara Lewkowicz »Maggie«30. Konrad Lippert »They Call It Trouble«31. Andrew Lubimov »Football Hooligans. The taste of defeat«32. Sandro Maddalena »The road of revolution«33. Mads Nissen »Homophobia in Russia«34. Michele Palazzi »Black Gold Hotel«35. Ilana Panich-Linsman »The Tree and the Apple«36. Alessandro Penso »YOUTH DENIED: Youth migrants in Greece«37. Valentina Piccinni »The fighters of Ukrainian revolution«38. Giulio Piscitelli »From there to here«39. Jordi Pizarro »The Believers Project«40. Sergey Ponomarev »Syria. War and Peace. «41. Laerke Posselt »Beautiful Child«42. Pavel Prokopchik »Apashka«43. Ryan Spencer Reed »Despite Similarities to Reality, This is a Work of Fiction«44. Emanuele Satolli »Krokodil: The World's Most Deadly Drug«45. Charlotte Schmitz »Yo soy lo que soy – I am who I am (Ich bin wer ich bin) «46. Julius Schrank »New Burma's Shadows«47. Chi Yin Sim »Dying to Breathe«48. Jeremie Souteyrat »Fukushima, sacrified land«49. Rahul Talukder »COLLAPSE OF RANA PLAZA «50. Maria Turchenkova »Hidden War in the Caucasus«51. Rebecka Uhlin »The Marriage«52.Iveta Vaivode »Somewhere on a disappearing path«53. Sébastien Van Malleghem »PRISON«54. Aaron Vincent Elkaim »Sleeping with the Devil«55. Daniele Volpe »Guatemala Genocide«56. Lucas Wahl Mekong »Source to Sea«57. Mario Wezel »One in eight hundred«58. Jonas Wresch »Potosi's kleine Wächter«59. Adrian Wykrota »Modern Polish Wedding«60. Fara Phoebe Zetzsche »Stray Kids«

Ausstellungen 2014

Ein fünfköpfiges Kuratorenteam aus Mitgliedern der Hochschule Hannover und des Foto­grafinnen- und Fotografen-­Verbandes Freelens hat während einer elf­stün­digen Sitzung die 60 aus­stellen­den Foto­grafen des 4. Lumix Festi­vals ausgewählt. Knapp 1.200 Foto­journa­­listinnen und -journa­listen aus 71 Ländern hatten sich um einen der 60 Ausstellungsplätze beworben. Damit lag die Zahl der Bewerber noch über dem des Festivals 2012.

»Die Qualität der Arbeiten ist hervorragend«, sagt Rolf Nobel, Festival-Leiter und einer der Kuratoren, »und auch die Breite der fotografierten Themen ist so groß wie nie zuvor.«

Auch die Liste der Kandidaten für den Lumix Multimedia Award steht fest. Insgesamt 20 Multimedia-Reportagen wurden dafür ausgewählt.

Wer auf dem diesjährigen Lumix Festival ausstellt, werden wir in den kommenden Tagen unter: http://www.fotofestival-hannover.de/ausstellungen.html bekannt gegeben.

 

Maxim Dondyuk kommt


Foto: Andrew Lubimov

Seine Bilder von den Auseinandersetzungen auf dem Majdan gehören zu dem Eindrucksvollsten, was in den letzten Monaten auf dem Kiewer Unabhängigkeitsplatz fotografiert wurde – genau deswegen fanden Dondyuks Arbeiten ihren Weg auf die Seiten vieler renommierter internationaler Magazine. Aber auch seine mitfühlende Reportage über die Tuberkulose-Epedemie in der Ukraine lässt niemanden unberührt. Obwohl er erst 30 Jahre alt ist, hat er für seine Arbeiten bereits zahlreiche Auszeichnungen und Preise gewonnen.

Im Jahre 2012 war er einer der ausstellenden Fotografen des 3. Lumix Festivals. Jetzt kommt er als Vortragender zum 4. Lumix Festival. Am Donnerstag, den 19. Juni, wird er um 19:30 Uhr im Design Center über seine Arbeit berichten.

 


Zed Nelson kommt zum Festival


Fotos:
Zed Nelson/INSTITUTE

Der britische Dokumentarfotograf Zed Nelson hält am Samstag, den 21. Juni um 11 Uhr einen Vortrag über seine Arbeit. Zed Nelson, Jahrgang 1965 und geboren in Uganda, wurde für seine Arbeiten vielfach ausgezeichnet, darunter beim World Press Award, Alfred Eisenstaedt Award, Visa d`Or und Picture of the Year. Er wurde in der Tate Britain ausgestellt und in der National Portrait Gallery und Arbeiten von ihm befinden sich in der ständigen Sammlung des Victoria & Albert Museums in London.

Zed Nelson fotografiert im Auftrag von Redaktionen, arbeitet aber auch an eigenen längerfristigen Projekten. Zu seinen bekanntesten Arbeiten gehören »Gun Nation«, »Love Me« oder »Right Wing Along the Rio Grande«

Zed Nelson hat am Polytechnic of Central London »Photography as fine art« studiert und lebt heute in London.

 


Die Bewerbungsfrist ist abgelaufen!

Vielen Dank für den großen Ansturm an Bewerbungen!

Es schaut ganz nach einem neuen Bewerber-Rekord aus....

In einigen Tagen trifft sich bereits unsere hochkarätige Jury, um die 60 Ausstellungen und herausragende Multimedia-Reportagen für das diesjährige Lumix Festival auszuwählen.

Parallel arbeiten wir hinter den Kulissen am Vortragsprogramm, organisieren neue Ausstellungsorte und organisieren die Fototechnik-Schau. 

Wir drücken jedem einzelnen Bewerber die Daumen und halten Euch auf dem Laufenden!

 

Justin Jin sagt Vortrag zu!


Foto: Anna Artemeva

Am Mittwoch, den 18. Juni um 17 Uhr hält der british-chinesische Fotograf Justin Jin einen Vortrag über seine Arbeit. Lumix-Fans kennen ihn als ausstellenden Fotografen schon vom ersten Festival im Jahre 2008, als eines seiner Bilder als Großplakat an der Fassade des Design Centers für das Festival warb.

Der Hongkong-Chinese Justin Jin, 40, absolvierte den größten Teil seiner Schulzeit in England, wo er später auch in Cambridge Philosophie und Politikwissenschaften studierte. Mit dem professionellen Fotografieren begann er während seine Korrespondenten-Tätigkeit für Reuters in China.

Seine Arbeit erzählt die Geschichten von Menschen, die in Russlands hohem Norden nach Öl und Gas suchen, von Millionen von Bauern, welche die chinesische Regierung zwangsumsiedelte oder den Arbeitsbedingungen von Migranten in Paris und Londnon. Justin Jin war Mitglied der World Press Masterclaas, hat den Magnum Foundation Grant und den Picture of the Year International gewonnen. Seit 1998 arbeitet er als freiberuflicher Fotojournalist. Heutet lebt Justin Jin in Brüssel.


Kadir van Lohuizen kommt!

Nach Gerd Ludwig und Rob Hornstra hat jetzt auch Kadir van Lohuizen seine Teilnahme am Lumix Festival zugesagt und hält einen Vortrag am Freitag, den 20. Juni 2014 um 17 Uhr. Der 50jährige Niederländer ist Mitgründer der Fotografenagentur NOOR. Am Anfang seiner Karriere hat er sich mit seinen Reportagen aus Afrika einen Namen gemacht. Mittlerweile sind es vor allem große Langzeitprojekte, die er neben Auftragsarbeiten fotografiert. Dazu gehört zum Beispiel das Projekt »Lifelines - 7 Rivers«, das unter dem Tiel »Rivers« als Buch erschienen ist. Dafür bereiste er zwischen 1996 und 2002 die Flüsse Amazonas, Mississippi, Ob, Donau, Jangtse, Niger und Ganges.

Sein aktuellstes Projekt »Via PanAm« ist als iPad Application und Buch veröffentlicht worden und geht als Wanderausstellung um die Welt. Dafür bereiste er ein Jahr lang den Pan-American Highway von Chile bis Alaska, immer auf der Spur von Migration.

 


Rob Hornstra kommt zum Festival!

Am Mittwoch, den 18. Juni um 19:30 Uhr kehrt der niederländische Fotograf diesmal als Vortragender zum Lumix Festival zurück, nachdem er beim ersten Lumix Festival im Jahre 2008 bereits seine Bildserie »101 Milliardäre« ausgestellt hatte.

Sein Sotschi-Projekt, an dem er seit 2009 gemeinsam mit dem Filmemacher Arnold van Burgen gearbeitet hat, ist zurzeit in aller Munde, nicht nur in der Branche. Das ausführliche, gut recherchierte und gestalterisch innovative Multimedia-Stück beleuchtet in kritischer Weise die Hintergründe der Olympischen Spiele im russischen Sotschi.

Rob Hornstra wurde 1975 in den Niederlanden geboren. Seit seinem Abschluss an der Utrecht Art School im Jahre 2004 arbeitet er vorrangig an eigenen Langzeitprojekten. Er hat mehrere seiner Projekte als Bücher publiziert. 2012 gewann er einen ersten Preis beim World Press Photo Award.


Gerd Ludwig kommt zum Lumix Festival!


Foto: Anthony Friedkin


Am Samstag, den 21. Juni um 17 Uhr wird Gerd Ludwig im Hörsaal des Design Centers über seine Arbeit berichten und Ausschnitte aus seinen zahlreichen Reportagen und Projekten zeigen.

Gerd Ludwig, der seit 1983 in den USA lebt und seit 1992 Vertragsfotograf des amerikanischen Magazins National Geographic ist, hat in seiner langen Karriere zahlreiche Preise für seine Arbeit erhalten, darunter auch den Lucie Award als International Photographer of the Year, der in den USA als Oscar der Fotografie gilt.

Gerd Ludwig, geboren 1947 in Alsfeld/Hessen, lebt heute in Hollywood. Er studierte Fotografie bei Otto Steinert an der Folkwangschule in Essen und war Mitbegründer der Fotografenagentur VISUM. Vor seinem Umzug in die USA arbeitete er bereits für alle großen Magazine in Deutschland, sowie Life und Times. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit sind die Veränderungen in der ehemaligen Sowjetunion.

 

 

 


Nicht verpassen - Eintrittskarten für das LUMIX 2014!

Bei uns steht noch eine Kiste LUMIX-Gutscheine im Büro! Wer noch immer oder schon wieder Lust darauf hat, sich selbst, Freunden oder Verwandten eine Freude zu bereiten, verschenkt einen Festivalgutschein für den Sommer!

Jeder Gutschein sichert jetzt schon die Teilnahme und den Eintritt für unser 4. LUMIX Festival für jungen Fotojournalismus vom 18.-22. Juni 2014 an allen fünf Veranstaltungstagen. (Die Gutscheine könnt Ihr später ganz unkompliziert direkt zum Festival an der Kasse einlösen.)

Bringt Eure lieben Freunde gleich mit und plant gemeinsam eine schöne Sommerwoche für

ermäßigt: 7 Euro / regulär: 10 Euro

Die Gutscheine sind an folgenden Orten erhältlich:

Design-Center / Festivalbüro / Expo Plaza 2 / 30539 Hannover / Tel. 0511 / 92962339

Design-Center / Pressebüro / Expo Plaza 2 / 30539 Hannover / Tel. 0511 / 92962377

Hochschule / Zentralbibliothek / Ricklinger Stadtweg 118 / 30459 Hannover / Tel. 0511 / 16843079

ENJOYYOURCAMERA /Stephanusstr. 23 / 30449 Hannover / Tel. 0511 / 20029090

Wir versenden selbstverständlich auch Gutscheine mit der Post (also zuzügl. Porto), schickt Eure Bestellung bitte an fotofestival(at)hs-hannover.de.

 


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